

Vorsitz
Matthias Foremny ist seit 2003 GMD und Operndirektor am Mecklenburgischen
Staatstheater in Schwerin.
In Münster geboren gewann er 1995 während seiner Studien in Detmold und
Wien den internationalen Dirigentenwettbewerb "Prager Frühling". 1997 folgte
das Berliner Debut mit dem Deutschen Sinfonieorchester in Berlin. Nach einer
zweijährigen Tätigkeit als erster Kapellmeister und stellvertretender GMD am
Landestheater Detmold wurde er im Jahre 2000 erster Kapellmeister an der
Komischen Oper Berlin.
Im Jahr 2002 wurde Matthias Foremny Preisträger des Dirigentenforums
des Deutschen Musikrats und dirigierte das WDR Rundfunksinfonieorchester
in der Kölner Philharmonie.
Konzerte und Rundfunkproduktionen führten ihn zur Staatskapelle Dresden,
zum Stuttgarter Kammerorchester, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, dem
Stavanger Symphony Orchestra, der Dresdner Philharmonie, der Slowakischen
Philharmonie, den Hamburger Sinfonikern, dem Deutschen Symphonieorchester
Berlin sowie zahlreichen anderen bedeutenden Orchestern im In- und Ausland.
Jury-Übersicht

Fagott
Sergio Azzolini wurde 1967 in Bolzano, Bozen, geboren, studierte in
seiner Heimatstadt am Coservatorio Claudio Monteverdi bei Romano
Santi und anschließend bis 1989 bei Klaus Thunemann an der
Staatlichen Hochschule für Musik Hannover. Schon während dieser
Zeit war er Solo-Fagottist im European Community Youth Orchestra.
Er gewann renommierte Wettbewerbe, darunter den Carl Maria von
Weber und den ARD-Wettbewerb. Dort war er auch mit dem Maalot
Quintett erfolgreich, dem er während zehn Jahren angehörte. Heute
ist Sergio Azzolini Mitglied des Maurice Bourgue Trios und widmet
sich neben solistischen Auftritten intensiv der Arbeit mit seinem
eigenen Ensemble IL PROTEO. Seit einigen Jahren setzt Sergio
Azzolini sich intensiv mit alter Musik auf historischem Instrumentarium auseinander. Als Barockfagottist ist er Mitglied der Continuo-Gruppe des Ensembles Baroque de Limoges unter der Leitung von
Christophe Coin und spielt als Solist mit den Sonatori de la Gioiosa
Marca.
Seit der Saison 2002/2003 hat er zudem die künstlerische Leitung der Kammerakademie Potsdam übernommen. Nach seiner Tätigkeit als Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Stuttgart unterrichtete er seit 1998 Fagott und
Kammermusik an der Hochschule für Musik Basel.
Jury-Übersicht

Klarinette
José Luis Estellés wurde in Valencia, Spanien, geboren und gehört zu den
herausragenden Solisten seines Landes.
Seine internationale Karriere begann Estellés als Repräsentant seines Geburtslandes sowohl in Venedig, "Concerti per l'Europa" 1989 als auch 1992 in
Kopenhagen "North-South Concert of the European Broadcasting Union (EBU)".
Seitdem konzertierte er als gefeierter Solist mit bedeutenden Orchestern und
berühmten Dirigenten in Spanien, Japan, England, Italien, Dänemark, Holland,
Deutschland, Österreich, der Schweiz und in den USA und Frankreich.
Er wurde mit Welturaufführungen von Komponisten wie Luis de Pablo, José
Manuel Lopez, David del Puerto, Jesús Rueda etc. betraut.
José Luis Estellés musizierte als Soloklarinettist mit bedeutenden Orchestern
in Spanien, England, Belgien und Deutschland.
Seit 1991 ist er Solo-Klarinettist im "Orquesta Ciudad de Granada".
Er ist Professor am "Centro Superior de Música del Pais Vasco – Musikene" und Gastprofessor für Kammermusik am "Rotterdam Konservatorium".
Jury-Übersicht

Saxophon
Als Erbe der bedeutenden traditionsreichen französischen Schule für Klassisches
Saxophon gehört Jean-Yves Fourmeau zu der Gattung von Musikern, die die ausgefallenen Klangfarben ihres Instruments mit großem Enthusiasmus zur Geltung bringen.
Er lässt die Strahlkraft des Saxophons in all seinen Facetten erklingen: als Solist
in der Kammermusik, mit bedeutenden Orchestern und mittelbar als großer Lehrer.
Er hat eine außerordentliche Karriere hinter sich: mit 17 Jahren den ersten Preis
des CNSM von Paris; seit 2006 Solo-Saxophonist bei den Berliner Philharmonikern;
Solist bei Radio France; Gründer des Quartetts, das seinen Namen trägt, welches
als eines der besten weltweit gilt. Professor an der Akademie CERGY-PONTOISE,
dessen Studenten aus der ganzen Welt zu ihm kommen. Gastprofessor an der Indiana
University Bloomington (2000–2001), Berater des Instrumentenbauers YAMAHA, bei
dem er an der künstlerischen Entwicklung und der akustischen Verbesserung des
Saxophonbaus mitwirkt. Er ist Direktor der Edition "Billaudot" und trägt in diesem
Zusammenhang zur Erweiterung des Repertoires für Saxophon bei.
Jean-Yves Fourmeau gibt Konzerte und Meisterklassen in Europa, Asien, Kanada, in
den USA und Australien. Er hat 14 CDs eingespielt und ist der einzige Saxophonist
in der Welt, der unter dem Label "PHILIPS classic" erscheint und vertrieben wird.
Jury-Übersicht

Saxophon
Nach ersten Preisen für Saxophon und Kammermusik am "Conservatoire de
Montréal" und am "Conservatoire de Bourdeaux" erwarb Daniel Gauthier den
Doktortitel für Interpretationen an der Universität von Montréal.
Er wurde 1997 als Professor an der Hochschule für Musik Detmold berufen und
hatte damit die erste Professur für klassisches Saxophon in Deutschland inne.
Seit 2003 hat er seinen Lehrstuhl an der Hochschule für Musik Köln, wo er eine
der erfolgreichsten Saxophonklassen Europas leitet.
Seine Studenten sind Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler
Wettbewerbe.
Mit dem Alliage Quartett erhielt er für die CD "Una voce poco fa" den Preis "ECHO Klassik 2005" und in 2006 den gleichen Preis als Solist für die CD "Spirito latino".
Daniel Gauthier spielte als Solist und Kammermusiker außer in den wichtigsten Städten Nordamerikas unter anderem in Paris, Berlin, Verona, Athen, Zagreb,
Ljubljana, Tokyo, Osaka, Amsterdam, Salzburg, Basel und Buenos Aires und hat
bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in Europa mitgewirkt.
Seit 2000 ist Gauthier Mitglied des "International Saxophone Committee".
Daniel Gauthier hat mehrere ihm gewidmete Werke uraufgeführt, darunter von Komponisten wie Franco Donatoni und Hans-Joachim Hespos.
Jury-Übersicht

Fagott
Dag Jensen wurde in Horton, Norwegen, geboren. Von 1985 bis 1988 war
er Solo-Fagottist der Bamberger Symphoniker und von 1988 bis 1997 in der
gleichen Position beim Kölner Rundfunk-Sinfonieorchester.
2003 war er Solofagottist im neugegründeten Luzern Festival Orchester unter
Claudio Abbado. Auch Seiji Ozawa holte ihn als Solofagottist ins Saito Kinen
Festival Orchestra.
Dag Jensen ist erster Preisträger beim Musikwettbewerb der Jugendsinfoniker
Norwegen und wurde zweimal Gewinner beim ARD-Wettbewerb in München,
1984 und 1990.
Dag Jensen ist sowohl in Deutschland als auch im Ausland ein gefragter Solist.
Einen wichtigen Platz in seinem künstlerischen Wirken nimmt die Kammermusik ein. Er ist Mitglied im Bläserensemble Sabine Meyer und Ensemble
Villa Musica. Bei zahlreichen Festivals im In- und Ausland ist er regelmäßig zu
Gast. Zahlreiche Werke auf CD dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.
Seit 1997 hat er eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater
Hannover inne. Seine Studenten sind Preisträger zahlreicher nationaler und
internationaler Wettbewerbe.
Jury-Übersicht

Klarinette
Mit 29 Jahren wurde Ralph Manno bereits Professor an der Hochschule für Musik Köln
und leitet dort eine der erfolgreichsten Meisterklassen für Klarinette in Europa. Er
gehört zu den führenden Klarinettisten seiner Generation und konzertiert als Solist auf
vielen internationalen Festivals und Podien.
Nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik Köln und der Karajan-Akademie
der Berliner Philharmoniker wurde Ralph Manno bereits mit 20 Jahren Soloklarinettist
des Kölner WDR Rundfunkorchesters, zwei Jahre später holte ihn Sergiu Celibidache zu
den Münchener Philharmonikern. Er ist Preisträger des deutschen Musikrats. Als Solist
mit renommierten Orchestern gastierte er in den großen Konzertsälen der Welt wie zum
Beispiel Suntory Hall – Tokio, Lincoln Center – New York, Téatro Colon – Buenos Aires.
Als Kammermusiker ist er bei namhaften Festivals ein willkommener Partner. Tourneen,
Meisterkurse und Konzerte führten ihn regelmäßig nach Japan, in die USA, viele europäische Länder, Australien und Südamerika. Seine zahlreichen Aufnahmen mit Werken
von Mozart, Beethoven, Brahms, Schumann, Hindemith, Messaien, Debussy, Paulenc,
Bartok und vielen anderen bei BMG, Cpo, ebs und bayer records erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Er ist der künstlerische Leiter der KONTUREN in Brühl.
Jury-Übersicht

Studium an den Musikhochschulen in Köln und Düsseldorf: Schulmusik, Kirchenmusik und Chorleitung. Weiterführendes Studium an
der Musikhochschule in Stockholm (unter anderem bei Professor
Eric Ericson); mehrjährige Tätigkeit als Kirchenmusiker; 1991 Berufung zum Domkapellmeister an der Hohen Domkirche in Essen,
wo ihm die Leitung des Essener Domchores und der Aufbau des Mädchenchores am Essener Dom anvertraut wurden.
Seit 1997 ist Raimund Wippermann Professor für Chorleitung an der
Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf, wo er bereits seit 1990
als Dozent für dieses Fach arbeitete. Schwerpunkt seiner Arbeit als
Professor sind die Leitung einer Hochschulklasse und die Chorleitungsausbildung von Studierenden der Kirchenmusik. Seit August
2004 ist er Rektor der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Raimund Wippermann ist künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten
Kammerchores Cantemus. Von 1995 bis September 2000 war
er auch Chordirektor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf.
Mit dem Kammerchor Cantemus war er Preisträger beim Deutschen
Chorwettbewerb 1990 in Stuttgart und daraufhin Stipendiat des
Deutschen Musikrates, mit dem Mädchenchor am Essener Dom
Preisträger beim Deutschen Chorwettbewerb 2002 in Osnabrück.
Regelmäßige Einladungen zum Bayerischen Rundfunkchor runden
seine künstlerische Tätigkeit ab.
Jury-Übersicht

© Copyright 2006 - 2011 Sieghardt Rometsch Stiftung Kontakt Impressum Datenschutz Startseite
|