Charles Olivieri-Munroe
Emily Beynon
Alain Crepin
Claude Delangle
Thorsten Johanns
Harri Mäki
Henrik Wiese
Raimund Wippermann

Charles Olivieri-Munroe

Vorsitzender

Charles Olivieri-Munroe wurde 1969 in Malta geboren, seit 1971 hat er die kanadische Staatsangehörigkeit.

Charles Olivieri-Munroe wuchs in Toronto auf, wo er auch am Royal Conservatory of Music Klavier studierte. Nach seinem Abschluss 1992 gewann er Stipendien, die ihm ein Dirigierstudium bei Otakar Trhilik an der Janacek Akademie in Brno ermöglichten. 1997 erhielt er den Förderpreis des Canada Council for the Arts.

Seine internationale Karriere startete er nach dem Gewinn des internationalen Dirigenten-Wettbewerbs beim Festival Prager Frühling im Jahr 2000. 2001 wurde er zum Chefdirigenten des Slowakischen Radiosinfonieorchesters in Bratislava berufen. Seit 2011 ist er Generalmusikdirektor der Philharmonie Südwestfalen.

Charles Olivieri-Munroe ist in seiner 13. Spielzeit auch Chefdirigent der Nordtschechischen Philharmonie in Teplice. Seit Juni 2015 ist Charles Olivieri-Munroe Artistic-Director und Principal Conductor des Krakauer Philharmonischen Orchesters.

Emily Beynon

Flöte

Emily Beynon wurde in Großbritannien und zwar in Swansea, Südwales, geboren.

Sie studierte Flöte am Royal College of Music mit Margaret Ogonovsky und danach an derRoyal Academy of Music mit William Bennett sowie mit Alain Marion in Paris. 2002 beendetesie ihr Studium an der Royal Academy of Music als Fellow.Sie hat als Solistin mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, den Philharmonia Orchestra,dem BBC Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, dem englischen Chamber Orchestraund der Academy of St. Martin in the Fields musiziert.Als Kammermusikerin musizierte sie regelmäßig mit ihrer Schwester, der Harfinistin Catherine Beynon und dem Pianisten Andre West sowie mit dem Nash Ensemble, demSkampa Quartet etc. Emily Beynon ist Soloflötistin des Concertgebouw Orchestra in Amsterdam.

Aufgewachsen in Wales hat sie ihre musikalischen Studien am Royal College of Music, Junior Department,begonnen und studierte danach bei William Bennett an der Royal Academy of Music und mitAlain Marion in Paris.Neben ihrer Orchestertätigkeit tritt sie regelmäßig als Solistin und Kammermusikerin auf. Sie hat zahlreiche CDs aufgenommen und ist bei BBC Radio 3 zu Gast.Als leidenschaftliche und hingebungsvolle Lehrerin gibt Emily Beynon zahlreiche Meister -kurse auf der ganzen Welt. Seit 2002 ist sie Ehrenmitglied der Royal Academy of Music.

2009 gründete sie zusammen mit Suzanne Wolff die Netherlands Flute Academy.

Alain Crepin

Saxophon

Alain Crepin (geboren am 28. Februar 1954) ist Professor für Saxophon am Königlichen Konservatorium in Brüssel und Professor für Dirigieren am Konservatorium Esch-sur-Alzette (Luxemburg).

Seit 1983 ist er Dirigent und Musikdirektor des Blasorchesters der Belgischen Luftwaffe. Bis zum 31. August 2008 war Alain Crepin im Rang eines Majors künstlerischer Leiter aller Orchester der Armee Belgiens.

Als Solist und als Dirigent wurden mehr als 60 CD’s von ihm produziert. Als Solist und als Komponist hat er zahlreiche Werke für Saxophon und Symphonieorchester herausgegeben.

Seit 2005 ist er Präsident der Jury des Internationalen Saxophon Wettbewerbs in Dinant. 1980 wurde er in den Vorstand der Saxophonist Association in Paris berufen. Er hat die bedeutendsten Saxophon-Spieler auf den europäischen Kongress in Dinant, in Minneapolis (Minnesota), Ljubljana (Slovenien) und im Ciudad Real (Spanien) etc. begleitet.

Als Komponist komponierte er auch zahlreiche Werke für Blasorchester und Fanfare-Orchester.

Claude Delangle

Saxophon

Claude Delangle wurde 1957 in Lyon geboren. Er ist französischer Saxophonist im Bereich der klassischen Musik und seit 1988 Professor am Conservatoire de Paris. Er ist mit der Pianisten Odile Catelin-Delangle verheiratet, die ihn auf den meisten seiner CD’s begleitet.

Claude Delangle gilt als Meister der französischen Saxophon-Schule für klassische und zeitgenössische Musik.

Claude Delangle hat den 1. Preis für Saxophon 1977 und für Kammermusik 1979 des Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris gewonnen.

1986 hat Pierre Boulez ihn persönlich als Solisten für sein Ensemble InterContemporain ausgewählt. Er hat als Solist mit dem Orchestre National de France, Radio Franc und vielen anderen Orchestern gewirkt. Er spielt regelmäßig als Solist mit den Berliner Philharmonikern. Seit 1988 ist er Professor beim Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris. Er ist gegenwärtig Präsident der Association Internationale pour l’Essor du Saxophone und organisiert das „Recontres de Boulogne“, ein Treffen zwischen Saxophonspielern und Komponisten.

Thorsten Johanns

Klarinette

Thorsten Johanns wurde 1976 in Krefeld geboren. Im Alter von acht Jahren begann er mit dem Klarinetten-Spiel. Später kam dann auch der Saxophon-Unterricht bei László Dömötör hinzu. Er gewann zahlreiche Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. 1996 nahm er das Klarinettenstudium an der Musikhochschule Köln bei Professor Ralph Manno auf.

Während des Studiums war er Stipendiat der „Studienstiftung des deutschen Volkes“. Von 1993 bis 1997 war Thorsten Johanns Mitglied des Bundesjugendorchesters und 1998 wurde er Solo-Klarinettist der Essener Philharmoniker. Vier Jahre später wechselte er zum WDR-Symphonie-Orchester, Köln, wo er ebenfalls die Position des Solo-Klarinettisten innehatte.

Als Mitglied verschiedener Ensembles tritt Thorsten Johanns bei zahlreichen Festivals im In- und Ausland auf und wirkte bei vielen erfolgreichen CD-Produktionen (Echo-Klassik 2008) mit.

Der Dirigent Christoph von Dohnanyi verpflichtete ihn als Solo-Klarinettisten für viele Projekte mit dem NDR-Symphonieorchester. Wiederholte Engagements als Solo-Klarinettist bei den Berliner Philharmonikern zählten zu seinen Tätigkeit ebenso wie die Tatsache, dass er als erster bisher einziger deutscher Klarinettist vom Chefdirigenten der New York Philharmoniker Alan Gilbert nach New York eingeladen wurde.

Seit dem Wintersemester 2014/2015 ist Thorsten Johanns Professor für Klarinette an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar. Er gab in den vergangenen Jahren zahlreiche Meisterkurse in China, in den USA und Australien.

Harri Mäki

Klarinette

In Finnland geboren studierte Harri Mäki Klarinette bei Kari Kriikku seit 1977. Er graduierte vom Conservatoire de Musique de Geneve mit dem ersten Preis der Klasse von Thomas Friedli.

Harri Mäki ist Solo-Klarinettist und Gründungsmitglied der Tapiola Sinfonietta (gegründet 1988) und ist auch ein Mitglied des "Avanti!-Kammerorchesters" in Helsinki. Er ist Leiter der Klarinettenklasse in Finnlands berühmtester Musikhochschule, der Sibelius Akademie.

Harri Mäki gibt Meisterklassen für Klarinette und Kammermusik in Finnland und im Ausland. Harri Mäki hat eine sehr aktive internationale Karriere als Solist und als Kammermusiker in den meisten europäischen Ländern, Südamerika, Fernost und den USA. Die Aufnahmen mit Harri Mäki als Solisten oder als Mitglied von Kammerensembles sind zu hören bei BIS und unter der Schallplattenmarke Ondine.   

Henrik Wiese

Flöte

Henrik Wiese wurde 1971 in Wien geboren und wuchs in Hamburg auf. Er studierte bei Prof. Ingrid Koch-Dörnbrak (Hamburg) und Prof. Paul Meisen (München) und war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Nach nur fünf Semestern Studiums wurde Henrik Wiese 1995 Soloflötist an der Bayerische Staatsoper (München). Seit 1. September 2006 ist er Soloflötist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (München).

Henrik Wiese wurde bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet. Er ist unter anderem Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs (1995), Gewinner des renommierten ARD-Wettbewerbs in München (2000).

1998/1999 übernahm Henrik Wiese kommissarisch eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Er gab Meisterkurse in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Deutschland und Japan.

Henrik Wiese ist auch als Herausgeber aktiv. Seine langjährige Zusammenarbeit mit dem G. Henle Verlag in München konzentriert sich vor allem auf die Musik Mozarts.

Raimund Wippermann

Studium an den Musikhochschulen in Köln und Düsseldorf: Schulmusik, Kirchenmusik und Chorleitung. Weiterführendes Studium an der Musikhochschule in Stockholm (unter anderem bei Professor Eric Ericson); mehrjährige Tätigkeit als Kirchenmusiker; 1991 Berufung zum Domkapellmeister an der Hohen Domkirche in Essen, wo ihm die Leitung des Essener Domchores und der Aufbau des Mädchenchores am Essener Dom anvertraut wurden.

Seit 1997 ist Raimund Wippermann Professor für Chorleitung an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf, wo er bereits seit 1990 als Dozent für dieses Fach arbeitete. Schwerpunkt seiner Arbeit als Professor sind die Leitung einer Hochschulklasse und die Chorleitungsausbildung von Studierenden der Kirchenmusik. Seit August 2004 ist er Rektor der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Raimund Wippermann ist künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten Kammerchores Cantemus. Von 1995 bis September 2000 war er auch Chordirektor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf. Mit dem Kammerchor Cantemus war er Preisträger beim Deutschen Chorwettbewerb 1990 in Stuttgart und daraufhin Stipendiat des Deutschen Musikrates, mit dem Mädchenchor am Essener Dom Preisträger beim Deutschen Chorwettbewerb 2002 in Osnabrück. 2010 gewann er den ersten Preis beim 8. Deutschen Chorwettbewerb in Dortmund mit seinem Mädchenchor am Essener Dom.