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Beim 12. Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb gab es diesmal keinen ersten Preis. Dafür vergab die achtköpfige Jury nach dem Preisträgerkonzert in der Tonhalle Düsseldorf zwei zweite Plätze. Sie gingen an den französischen Saxophonisten Eudes Bernstein (2.v.l.) und an den Russen Matvey Demin (l.). Der 24jahrige Flötist gewann auch den Publikumspreis.

Demin ist bereits seit drei Jahren stellvertretender Solo-Flötist im Orchester der Tonhalle Zürich und studierte zuletzt bei Prof. Andrea Lieberknecht in München. Der zweite Preisträger, Eudes Bernstein, ist 23 Jahre alt und studiert noch bei Prof. Claude Delangle in Paris.

Der dritte Preis des Aeolus-Wettbewerbs ging an den Klarinettisten Christoph Schneider (2.v.r.). Der 28jährige ist seit letztem Jahr Erster Soloklarinettist bei den Duisburger Philharmonikern. Schneider, der zuletzt bei Prof. Ralph Manno in Köln studiert hat, gewann auch den Sonderpreis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik.

103 Flötisten, 86 Klarinettisten und 74 Saxophonisten hatten sich diesmal für den 12. Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb angemeldet. Es ging um 30.000 Euro Preisgeld und lukrative Konzertauftritte. Der Wettstreit dauerte fünf Tage und umfasst vier Runden. Beim Finale am Sonntag spielten die drei besten Musiker als Solisten in einem Konzert mit den Düsseldorfer Symphonikern unter der Leitung von Martin Fratz

Der Aeolus-Bläserwettbewerb wird von der Sieghardt-Rometsch-Stiftung in den Räumen der Robert Schumann Hochschule veranstaltet. Instrumente und Juroren wechseln jedes Jahr. In der Jury saßen diesmal Emily Beynon, Henrik Wiese, Harri Mäki, Thorsten Johanns, Alain Crepin, Claude Delangle und Raimund Wippermann, Rektor der Robert Schumann Hochschule. Den Vorsitz hatte der Kanadier Charles Olivieri-Munroe, Generalmusikdirektor der Philharmonie Südwestfalen.

Aeolus 2016
Zum ersten Mal in der Geschichte des Internationalen Aeolus Bläserwettbewerbs hat eine Frau den ersten Preis gewonnen. Das Foto zeigt (von links nach rechts) Constantin Hartwig, Roeland Henkens, Louise Pollock, Prof. Raimund Wippermann, Rektor der Robert Schumann Hochschule, und Lionel Jaquerod, Foto:Susanne Diesner.

Aeolus 2016
Louise Pollock, Gewinnerin des Aeolus-Wettbewerbs 2016, Foto: S. Diesner

Aeolus 2016
Louise Pollock, Gewinnerin des Aeolus-Wettbewerbs 2016, Foto: S. Diesner

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Presse zum Aeolus Bläserwettbewerb

 

"Der Aeolus Bläserwettbewerb zählt mittlerweile zu den angesehensten Musikwettbewerben der Welt. Der Aeolus Wettbewerb ist mittlerweile für die Bläser in der ganzen Welt das, was der Tschaikowski oder Chopin für Pianisten ist: Die Spitze."

Rheinische Post, 19./20. August 2017

 

"Blech- und Holzbläser auf Höchstniveau. Meisterhafte Konzerte beim Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb."

NRZ, 18. September 2017

 

"Das einzige Musikereignis der Landeshauptstadt, das weltweit einen Ruf genießt, ist der Aeolus Wettbewerb für Blech- und Holzbläser."

WAZ, 7. September 2017

 

"The International Aeolus Competition for Wind Instruments has firmly established itself as a worldwide recognized stage for wind Instrument players."

Annual Book 2017, World Federation of International Music Competitions

 

"Sometimes the stress and disappointments in competitions also effect the judges of the competition. This was absolutely not the case at the Aeolus Competition in Düsseldorf; although not all the judges agreed with the results, which were very close, all finished the week only with deepest respect for each other."

"Roger Bobo's Blog" (Brass - Legend), October 25th 2016

 

"Dieser Wettbewerb ist der renommierteste in ganz Europa, vielleicht sogar der Welt. Vergleichbar wohl mit einer Fußballweltmeisterschaft. Und ich bin sehr stolz dabei sein zu dürfen"

Fedor Shagov, Tuba, Moskau, Rheinische Post vom 16. September 2016

 

"Besser geht es nicht! Schaut man sich die Liste der bisherigen Preisträger an, was aus ihnen wurde, so lautet das schöne Fazit: Besser geht es nicht. Nahezu alle, die beim Aeolus-Wettbewerb für Blech- und Holzbläser in Düsseldorf bisher gut abgeschnitten haben, sind längst in exponierten Berufspositionen untergekommen."

Das Orchester, Dezember 2016

 

"Im Olympiadorf der Bläser: Es ist ein eigener Kosmos, in den die Zuhörer des durchgängig öffentlichen Wettbewerbs eintauchen können. Höchste Konzentration liegt in der Luft. Aber auch eine freundschaftliche Kollegialität, eine Art entspannter Grundkonsenz. So muss die Stimmung in einem olympischen Dorf sein."

Fono Forum, Februar 2017

 

Die Basis einer Weltkarriere: "Die Qualität der Jurymitglieder bietet den Teilnehmern den Vorteil, Kontakte zu knüpfen und von den Juroren weiterempfohlen zu werden. Der reiche Erfahrungsschatz aus einem solchen Wettbewerb ist eine solide und standfeste Grundlage für eine weltweite musikalische Karriere. Die Teilnahme am Aeolus-Bläserwettbewerb ist allen jungen Musikern zu empfehlen."

Sonic Ausgabe 6, Nov./Dez. 2016