

Vorsitz
Christoph-Matthias Mueller ist seit der Spielzeit 2005/06 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Göttinger Sinfonieorchesters.
Er studierte in Basel Violine, um dann in Cincinnati (USA) ein Dirigierstudium zu beginnen.1995 ging er als conducting fellow nach Tanglewood, Massachusetts, und arbeitete dort mit Seiji OZawa, Robert Spano und Leon Fleisher.
1996 wurde Mueller Assistent von Vladimir Ashkenazy beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Von 2001 bis Ostern 2005 war er Claudio Abbados Assistenz-Dirigent beim Gustav-Mahler-Jugendorchester. Darüberhinaus arbeitete er eng mit dem Dirigenten Mariss Jansons, Franz Welser-Möst und Ivan Fischer zusammen.
2000 gewann Mueller den Internationalen Dirigierwettbewerb in Cadaques in Spanien. In der Saison 2004/2005 hatte Mueller die künstlerische Leitung des Kairoer Sinfonieorchesters inne. und gastierte erstmals in Stavanger, beim BBC Welsh National Sinfony Orchestra etc. Christoph-Matthias Mueller war zum wiederholten Mal Gast an der Opera National Strasburg und dirigierte die französische Erstaufführung des gesamten Balletts "Undine" von Hans-Werner Henze. 2006 gab er auf Einladung von Mikahil Peltenv sein erfolgreiches Debut in Moskaus mit russischen National Orchestra.
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Fagott
Gilbert Audin ist Solofagottist im Orchestre du Théatre National de l’Opéra de Paris, und Professor am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris und weltweiter Botschafter des französischen Fagotts und seiner bedeutenden Schule.
Gilbert Audins Meisterkurse sind weltweit anerkannt und nachgefragt. Als Solist und Kammermusiker spielt er mit bedeutenden Orchestern und Kammermusikensembles weltweit und ist Preisträger bedeutender Musikwettbewerbe.
Er studierte in der südfranzösischen Stadt Nimes und am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris in der berühmten Klasse von Maurice Allard. Im Alter von 19 Jahren gewann er die internationalen Wettbewerbe von Genf und München. Mit 24 Jahren wurde ihm einstimmig der erste Preis beim Internationalen Wettbewerb von Genf zuerkannt und zwei Jahre später bereits einstimmig der erste Preis beim Internationalen Wettbewerb von Toulon. Er war Partner von so großen Musikern wie Jean-Pierre Rampal, Francois-René Duchable, Paul Meyer, Maurice André, Michel Arrignon und ...
Zu seinen preisgekrönten CD-Aufnahmen gehören Konzerte von Joseph Haydn, Jean Francaix und Marcel Landowski (SONY, RCA), Rossinis Quartette, Konzerte und Sinfonien von Wolfgang Amadeus Mozart und die gesamte Kammermusik Francis Poulenc (RCA Red Seal).
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Saxophon
Nach ersten Preisen für Saxophon und Kammermusik am "Conservatoire de Montréal" und am "Conservatoire de Bourdeaux" erwarb Daniel Gauthier den Doktortitel für Interpretationen an der Universität von Montréal.
Er wurde 1997 als Professor an der Hochschule für Musik Detmold berufen und hatte damit die erste Professur für klassisches Saxophon in Deutschland inne. Seit 2003 hat er seinen Lehrstuhl an der Hochschule für Musik Köln, wo er eine der erfolgreichsten Saxophonklassen Europas leitet. Seine Studenten sind Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Mit dem Alliage Quartett erhielt er für die CD "Una voce poco fa" der Preis "ECHO Klassik 2005" und in 2006 den gleichen Preis als Solist für die CD "Spirito latino".
Daniel Gauthier spielte als Solist und Kammermusiker außer in den wichtigsten Städten Nordamerikas u.a. in Paris, Berlin, Verona, Athen, Zagreb, Ljubljana, Tokyo, Osaka, Amsterdam, Salzburg, Basel und Buenos Aires und hat bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in Europa mitgewirkt.
Seit 2000 ist Gauthier Mitglied des "International Saxophone Committee".
Daniel Gauthier hat mehrere ihm gewidmete Werke uraufgeführt, darunter von Komponisten wie Franco Donatoni und Hans-Joachim Hespos.
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Fagott
Dag Jensen wurde in Horton, Norwegen, geboren. Von 1985 bis 1988 war er Solo-Fagottist der Bamberger Symphoniker und von 1988 bis 1997 in der gleichen Position beim Kölner Rundfunk-Sinfonieorchester.
2003 war er Solofagottist im neugegründeten Luzern Festival Orchester unter Claudio Abbado. Auch Seiji Ozawa holte ihn als Solofagottist ins Saito Kinen Festival Orchestra.
Dag Jensen ist erster Preisträger beim Musikwettbewerb der Jugendsinfoniker Norwegen und wurde zweimal Gewinner beim ARD-Wettbewerb in München, 1984 und 1990.
Dag Jensen ist sowohl in Deutschland als auch im Ausland ein gefragter Solist.
Einen wichtigen Platz in seinem künstlerischen Wirken nimmt die Kammermusik ein. Er ist Mitglied im Bläserensemble Sabine Meyer und Ensemble Villa Musica. Bei zahlreichen Festivals im In- und Ausland ist er regelmäßig zu Gast. Zahlreiche Werke auf CD dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Seit 1997 hat er eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater Hannover inne. Seine Studenten sind Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe.
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Saxophon
Otis Murphy gehört zu den großen internationalen klassischen Saxophonsolisten.
Herr Otis Murphy ist Associate Professor an der Indiana University Jacobs School of Music. Er hat an der Indiana University Jacobs School of Music promoviert und hält einen Bachelor of Music Degree der University of Georgia. Er hat darüberhinaus in Frankreich am Conservatoire National Regional de Musique in Cergy Pontoise studiert. Zu seinen Lehrern zählten Jean-Yves Fourmeau und Eugene Rousseau sowie Kenneth Fischer.
Otis Murphy hat zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen, einschließlich den Internationalen Adolph Sax Wettbewerb in Belgien, den Jean-Marie Londeix internationalen Saxophon Wettbewerb in Frankreich und den Heida Hermanns internationalen Bläserwettbewerb in den USA.
Otis Murphy ist Yamaha Künstler. Er wohnt in Bloomington, Indiana, und hat 4 Kinder.
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Oboe
Alexei Ogrintchouk gehört gegenwärtig zu den herausragenden Oboisten unserer Zeit. Er war zunächst am Gnessin-Institut in Moskau und studierte später am Conservatoire de Paris bei Maurice Bourgue, Jacques Tys und Jean-Louis Capezzali.
Ursprünglich aus Moskau hat er bereits mit 13 Jahren begonnen, in Rußland, Europa und Japan zu musizieren. Er ist der Gewinner mehrerer internationaler Musikwettbewerbe. So zum Beispiel des CIEM International Competition in Geneva mit 19 Jahren. Er ist auch Sieger des Europäischen Juventus Preises 1999 etc. Er gehörte auch zu den prestigeträchtigen rising stars des BBC New Generation Artist Programs.
Mit 20 Jahren wurde er Solooboist der Rotterdamer Philharmoniker unter dem Chefdirigenten Valeri Gergijew. Seit August 2005 ist Alexei Ogrintchouk der Soloobist des Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam.
Alexei Ogrintchouk ist seit 2001 visiting professor at the Royal Academy of Music in London und Professor an der Musikene in San Sebastian und gibt weltweit Meisterkurse für Oboe. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Gideon Kremer, Thomas Quasthoff, Tabea Zimmermann u.a.
Einen künstlerischen Höhepunkt bildete im Jahr 2010 die Uraufführung des Oboenkonzertes von Rodion Schtschedrin mit dem Concertgebouw Orchestra.
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Oboe
Christian Wetzel ist seit 2007 Professor für Oboe an der Hochschule für Musik in Köln. Neben seiner Lehrtätigkeit und internationalen solistischen Aktivitäten widmet er sich intensiv der Kammermusik und konzertiert bei bedeutenden Festivals wie dem "Rheingau Musikfestival", dem Festival "Spannungen" in Heimbach und dem Beethovenfestival Warschau.
Er ist Oboist und Gründungsmitglied des renommierten Ma’alot Bläserquintetts, mit dem er zahlreiche internationale erste Preise gewann, unter anderem beim ARD-Wettbewerb in München. Das Ensemble konzertiert seit 20 Jahren weltweit und hat eine Reihe von preisgekrönten Aufnahmen eingespielt.
Sein Oboenstudium absolvierte er bei Ingo Goritzki an der Hochschule Musik und Theater Hannover. Er war Stipendiat der "Studienstiftung des Deutschen Volkes". Mitglied im Europäischen Union Youth Orchestra unter Claudio Abbado.
Nach seinem Studium wurde er Solooboist beim Nationaltheaterorchester Mannheim, bevor er von 1997 bis 2007 seine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater ("Felix Mendelssohn Bartholdy, Leipzig") aufnahm. Er it ein weltweit tätiger Dozent auf Meisterkursen und Gastdozent an Musikhochschulen wie etwa der "Royal Academy of Music" in London oder der Wiener Musikhochschule.
Uraufführungen auf internationalen Musikfestivals und die enge Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten zeigen sein Engagement für die "Neue Musik".
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Studium an den Musikhochschulen in Köln und Düsseldorf: Schulmusik, Kirchenmusik und Chorleitung. Weiterführendes Studium an der Musikhochschule in Stockholm (unter anderem bei Professor Eric Ericson); mehrjährige Tätigkeit als Kirchenmusiker; 1991 Berufung zum Domkapellmeister an der Hohen Domkirche in Essen, wo ihm die Leitung des Essener Domchores und der Aufbau des Mädchenchores am Essener Dom anvertraut wurden.
Seit 1997 ist Raimund Wippermann Professor für Chorleitung an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf, wo er bereits seit 1990 als Dozent für dieses Fach arbeitete. Schwerpunkt seiner Arbeit als Professor sind die Leitung einer Hochschulklasse und die Chorleitungsausbildung von Studierenden der Kirchenmusik. Seit August 2004 ist er Rektor der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Raimund Wippermann ist künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten Kammerchores Cantemus. Von 1995 bis September 2000 war er auch Chordirektor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf. Mit dem Kammerchor Cantemus war er Preisträger beim Deutschen Chorwettbewerb 1990 in Stuttgart und daraufhin Stipendiat des Deutschen Musikrates, mit dem Mädchenchor am Essener Dom Preisträger beim Deutschen Chorwettbewerb 2002 in Osnabrück. 2010 gewann er den ersten Preis beim 8. Deutschen Chorwettbewerb in Dortmund mit seinem Mädchenchor am Essener Dom. Regelmäßige Einladungen zum Bayerischen Rundfunkchor runden seine künstlerische Tätigkeit ab.
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