

Vorsitz
Gabriel Feltz, 1971 in Berlin geboren, ist seit Saison 2004/2005 Chefdirigent der Stuttgarter Philharmoniker. Von 2001 bis 2005 war er Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters und des Theaters Altenburg-Gera.
Gabriel Feltz studierte an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin und schloß 1994 sein Studium in den Fächern Dirigieren und Klavier ab. Danach war er Assistent bei Gerd Albrecht an der Hamburgischen Staatsoper. Erste Engagements führten ihn anschließend an die Städtischen Bühnen Lübeck (1995 bis 1997) und an das Bremer Theater (1997 bis 2000).
1993 gewann Gabriel Feltz den 1. Preis des 4. Berliner Dirigentenkurses der Ferenc-Fricsay-Gesellschaft. 1996 wurde er als einer von zwei "Conducting Fellows" des Tanglewood Music Center ausgewählt und trat dort in gemeinsamen Konzerten mit Seiji Ozawa und Bernard Haitink auf.
Zahlreiche Rundfunkaufnahmen von Opern- und Konzertliteratur bezeugen Gabriel Feltz’ Interesse an neuer Musik. 2004 erschien bei Sony Classical eine CD mit Werken von Prokofjew als Weltersteinspielung. Im Februar 2007 hat die "Foundation Serge Rachmaninoff" die Stuttgarter Philharmoniker unter Gabriel Feltz den umfangreichsten Aufführungszyklus eines deutschen Orchesters mit Werken Rachmaninoffs mit dem "Prix Rachmaninoff 2006" ausgezeichnet.
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Oboe
Emanuel Abbühl wurde in Bern, Schweiz, geboren. Nach dem Abitur studierte er bei André Lardrot in Basel und Heinz Holliger in Freiburg im Breisgau. Er erhielt mehrere nationale Auszeichnungen und Preise internationaler Wettbewerbe, unter anderem 1981 in München (ARD), 1982 Concours International de Musique in Genf und 1986 in Prag (Prager Frühling).
Er war Solo-Oboist in verschiedenen Orchestern in der Schweiz, in Italien, Deutschland und England; unter anderem im Basler Sinfonieorchester, im Rotterdamschen Philharmonischen Orchester, im Chamber Orchestra of Europe und zur Zeit dem London Symphony Orchestra.
Als Solist und Kammermusiker ist er weltweit aufgetreten.
Von 1988 bis 2004 unterrichtete Emanuel Abbühl an der Musikhochschule Rotterdam, Niederlande, und wurde im Oktober 2005 als Professor für Oboe an die Staatliche Musikhochschule Mannheim berufen. Er wird ab Herbst 2007 zudem an der Musikakademie Basel und an der Royal Academy in London unterrichten und regelmäßig Meisterkurse geben.
Weiter führen ihn Meisterkurse regelmäßig nach Japan, Korea, Spanien, Mexiko, an das Royal College in London, Melbourne etc.
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Posaune
Der Schweizer Posaunist David Bruchez ist seit 2005 Professor für Posaune an der Hochschule für Musik Detmold. Gleichzeitig ist er Solo-Posaunist des Orchesters der Tonhalle Zürich.
Er absolvierte sein Studium am Conservatoire Lausanne, sowie in New York, London und an der "Herbert von Karajan Akademie" des Berliner Philharmonischen Orchesters.
Seine beträchtliche Musikalität und solistische Virtuosität an der Posaune ermöglichten es ihm, als erster Blechbläser das Finale des prestigevollen "Eurovision Competition for Young Musicians" 1994 in Warschau zu erreichen. David Bruchez erhielt außerdem folgende Auszeichnungen und Preise: Concours Suisse de Musique pour la Jeunesse, Migros Scholarship, Kiefer Hablitzel Preis der Association des Musiciens Suisses, Concours International d’Exécution Musicale de Genève, den Preis der Stadt Passau und den Preis der Stadt Grenchen, Schweiz.
Seit ein paar Jahren ist David Bruchez auch aktiv als Dirigent tätig.
Als 20jähriger wurde er 1996 Solo-Posaunist des Orchesters der Oper Zürich und ist seit 2005 Solo-Posaunist des Orchesters der Tonhalle Zürich.
Als Solist konzertiert David Bruchez mit bedeutenden Orchestern im In- und Ausland. Seine zahlreichen Aufnahmen und Auftritte im Fernsehen und Radio sind genau wie seine CD-Einspielungen der Beweis für ein breitgefächertes Spektrum seiner Aktivitäten. Die erste Solo-CD "Grammont Portrait" erhielt ausgezeichnete Kritiken.
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Posaune
Jonas Bylund wurde in Schweden geboren und studierte an der Royal Academy in Stockholm. Er war Solo-Posaunist im "Oslo Philharmonic Orchestra", im "Royal Stockholm Philharmonic Orchestra" sowie bei den Bamberger Symphonikern. Jonas Bylund gewann den ersten Preis des "Concours International d'Execution Musicale" in Genf im Jahre 1988 und den ARD-Wettbewerb in München im darauf folgenden Jahr. Bylund konzertierte als Solist mit dem L’Orchestre de la Suisse Romande, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Stockholm Philharmonic Orchestra und dem Philharmonia Orchestra London.
Jonas Bylund ist Mitglied des Stockholm Chamber Brass, einem der führenden Ensembles in der Welt. Seit 1995 ist er Professor an der Musikhochschule für Musik und Theater in Hannover. Viele seiner Studenten spielen in den führenden Orchestern der Welt und waren Preisträger großer internationaler Wettbewerbe. Mit seiner Klasse gewann er 2006 den "Emory Remington Award", den Preis für das beste Posaunenensemble der International Trombone Association.
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Flöte
Andrea Lieberknecht wurde in Augsburg geboren und hat an der Musikhochschule in München bei Professor Paul Meisen studiert. 1988 wurde sie Solo-Flötistin im Münchner Rundfunkorchester. 1991 ging sie in gleicher Position zum Symphonieorchester des Westdeutschen Rundfunks Köln. Von 1993 bis 1996 war sie zudem Solo-Flötistin der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele.
Als Solistin und Kammermusikerin gewann sie zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe. Erster Preis "Prager Frühling" 1991, Siegerin des Internationalen Flötenwettbewerbs in Kobe/ Japan (1993), mit dem ARCIS Quintett wurde sie Preisträgerin des Deutschen Musikwettbewerbs 1996 und der internationalen Kammermusikwettbewerbe der ARD, in Colmar, Belgrad, Tokio und Trapani.
Andrea Lieberknecht konzertiert als Solistin mit bedeutenden Orchestern und Kammermusikensembles im In- und Ausland. Zahlreiche zum Teil preisgekrönte CD-Aufnahmen mit Solo- und Kammermusik dokumentieren ihr vielseitiges künstlerisches Schaffen.
2002 folgte sie dem Ruf als ordentliche Professorin an die Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
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Flöte
Felix Renggli wurde in Basel, Schweiz, geboren, studierte Flöte bei Gerhard Hildenbrand, Aurèle Nicolet und Peter-Lukas Graf. Er schloß seine Studien an der Musikakademie Basel mit dem Solistendiplom ab und spielte danach in verschiedenen Orchestern als Solo-Flötist, unter anderem im Festspielorchester der IMF Luzern, im Tonhalleorchester Zürich, im Chamber Orchestra of Europe etc..
Renggli ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa, Südamerika (Argentinien, Brasilien) und Japan (International Musashino Summer Music Academy/Tokio). Eine rege Konzerttätigkeit führt ihn als Solisten und Kammermusiker durch Europa, nach Südamerika, den USA, Japan und China. Seine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Oboisten, Dirigenten und Komponisten Heinz Holliger hat ihm entscheidende Impulse in seiner musikalischen Arbeit verliehen.
Als Nachfolger von P.-L. Graf hat Renggli 1994 eine Ausbildungs- und Konzertklasse an der Musikhochschule in Basel übernommen. Seit Oktober 2004 ist er Professor an der staatlichen Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau.
Seine musikalischen Aktivitäten reichen von der neuen Musik bis hin zur Aufführung alter Musik auf historischen Instrumenten. Seine CD-Einspielungen mit dem Ensemble Contrechamps, Heinz Holliger, Camerata Bern, Arditti-Quartett etc. sind bei Philips, Montaigne, Accord, Discover, Stradivarius und Koch International erschienen. Zusammen mit dem Cellisten Daniel Haefliger und dem Bratschisten Jürg Dähler hat er 1999 die erste gesamtschweizerische Kammermusikreihe "Swiss Chamber Concerts" gegründet und teilt mit ihnen zusammen die künstlerische Leitung.
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Oboe
Christian Wetzel ist Professor für Oboe an der Hochschule für Musik in Leipzig "Felix Mendelssohn-Bartholdy". Neben seiner Lehrtätigkeit und internationalen solistischen Aktivitäten widmet er sich intensiv der Kammermusik und konzertiert bei bedeutenden Festivals wie dem "Rheingau Musikfestival", dem Festival "Spannungen" in Heimbach und dem Beethovenfestival Warschau.
Er ist Oboist und Gründungsmitglied des renommierten Ma'alot Bläserquintetts, mit dem er zahlreiche internationale erste Preise gewann, unter anderem beim ARD-Wettbewerb in München. Das Ensemble konzertiert seit 20 Jahren weltweit und hat eine Reihe von preisgekrönten Aufnahmen eingespielt.
Während des Studiums bei Ingo Goritzki an der Musikhochschule Hannover war Christian Wetzel Stipendiat der "Studienstiftung des Deutschen Volkes" und spielte im "Jugendorchester der Europäischen Gemeinschaft" unter Claudio Abbado. Anschließend wurde er als Solo-Oboist beim Nationaltheaterorchester Mannheim verpflichtet, bevor er 1997 seine Lehrtätigkeit in Leipzig aufnahm. Seitdem kümmert er sich in zahlreichen Meisterkursen auf der ganzen Welt und als Gastdozent an so bedeutenden Musikhochschulen wie etwa der "Royal Academy of Music" in London oder der Wiener Musikhochschule intensiv um den oboistischen Nachwuchs.
Uraufführungen auf internationalen Musikfestivals und die enge Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten zeigen sein Engagement für die "Neue Musik".
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Studium an den Musikhochschulen in Köln und Düsseldorf: Schulmusik, Kirchenmusik und Chorleitung. Weiterführendes Studium an der Musikhochschule in Stockholm (unter anderem bei Prof. Eric Ericson); mehrjährige Tätigkeit als Kirchenmusiker; 1991 Berufung zum Domkapellmeister an der Hohen Domkirche in Essen, wo ihm die Leitung des Essener Domchores und der Aufbau des Mädchenchores am Essener Dom anvertraut wurden. Seit August 2004 ist er Rektor der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf.
Raimund Wippermann ist künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten Kammerchores Cantemus. Von 1995 bis September 2000 war er auch Chordirektor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf. Mit dem Kammerchor Cantemus war er Preisträger beim Deutschen Chorwettbewerb 1990, mit dem Mädchenchor am Essener Dom Preisträger beim Deutschen Chorwettbewerb 2002.
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