

Vorsitz
Ivan Meylemans wurde 1971 in Belgien geboren, studierte Posaune, Schlagzeug und Klavier am Lemmens Institute in Leuven (Louvain) und am Konservatorium von Ghent.
Seit seinem Debut als Posaunist im Jahre 1987 gelang es Ivan Meylemans sehr schnell, sich als charismatischer Instrumentalist erfolgreich durchzusetzen. Er gewann als Solist zahlreiche nationale und internationale Preise und spielte mit weltweit bekannten Orchestern, vor allem mit dem Royal Concertgebouw Orchester, Amsterdam, in dem er seit 1994 Solo-Posaunist ist.
Im Jahre 1996 begann lvan Meylemans sein Studium als Dirigent am Royal Conservatory von Den Haag. Im Jahre 2000 schloß er dieses Studium summa cum laude ab und ist seitdem ein gefragter Gastdirigent. Diese berufliche Laufbahn hat inzwischen seine Karriere als Instrumentalist überholt. Ivan Meylemans ist ein gefragter Gastdirigent für große nationale und internationale Kammer- und Symphony-Orchester. 2004/07 war er Assistant-Dirigent für Marriss Jansons am Royal Concertgebouw Orchester. Angesichts der Tatsache, daß er eine ausschließliche Karriere als Dirigent anstrebt, hat Ivan Meylemans entschieden, daß er mit dem Ende der Konzertsaison 2006/07 aus dem Concertgebouw Orchester als Solo-Posaunist ausscheiden wird.
Seit Januar 2007 ist Ivan Meylemans Chefdirigent des „Collegium Instrumentale Brugense“.
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Hans Gansch, seit 1996 Professor für Trompete an der Universität „Mozarteum“ Salzburg, wurde 1953 in Kirnberg (Niederösterreich) geboren.
Er studierte Trompete am Brucknerkonservatorium in Linz
bei Professor Franz Veigl und war in folgenden Orchestern 1. Trompeter:
1974 - 1976 Brucknerorchester Linz
1976 - 1982 Radiosinfonieorchester Wien
1982 -1996 Wiener Philharmoniker
Gansch konzertiert als Solist mit bedeutenden Orchestern, Pianisten und Organisten im In- und Ausland. Von seinen Solo-CDs erhielt er für die bei Atemmusik Records erschienene Aufnahme der Trompetenkonzerte von J. Haydn, N. Hummel, L. Mozart, A. Vivaldi und
G. Ph. Telemann mit der "Camerata Academica Salzburg" den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Er ist Gründer und Leiter eines der besten Blechbläserensembles
der Welt, der "Austrian Brass Connection".
Viele seiner Schüler sind Solotrompeter in europäischen Spitzenorchestern und Preisträger internationaler Wettbewerbe.
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Walter Hilgers ist ein außerordentlich vielseitiger Musiker. Er gehört zu einer
kleinen Gruppe von exzellenten Solotubisten des internationalen Konzertbetriebs.
Er wurde 1959 in Stolberg / Rheinland geboren. Sein Musikstudium absolvierte
er an der Staatlichen Hochschule für Musik Rheinland, Grenzlandinstitut Aachen.
Nach Engagements bei den Düsseldorfer Symphonikern, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem Sinfonieorchester des NDR in Hamburg folgte
er dem Ruf nach Wien, wo er zurzeit als Tubist bei den Wiener Philharmonikern tätig ist. Von 1979 bis 1995 war er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters.
Als Gründungsmitglied gehörte er über 25 Jahre dem führenden deutschen
Blechbläserensemble "German Brass" an.
1995 erfolgte die Berufung zum Professor für Tuba und Kammermusik an die Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar. Walter Hilgers gibt sein Wissen mit großem Engagement an den künstlerischen Nachwuchs weiter. Seit 2000 betreut er die Jungen Deutschen Blechbläsersolisten.
1995 gewann Walter Hilgers einen Dirigentenwettbewerb in der Slowakei. Als Gastdirigent arbeitete Walter Hilgers unter anderm mit der Staatlichen Philharmonie Kosice / Slowakei; dem Philharmonischen Orchester Zagreb / Kroatien,
dem Philharmonischen Sinfonieorchester Montevideo / Uruguay, dem Europe Festival Orchestra und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt. Darüber hinaus leitete er Kammerkonzerte des Bayerischen Staatsorchesters München, des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg und des Sinfonieorchesters von Valencia / Spanien.
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Christian Lampert, 1967 in Offenburg geboren, erhielt seine
musikalische Ausbildung im Fach Horn bei Francesco Raselli, Basel, Mahir Cakar, Stuttgart und Professor Erich Penzel, Köln.
Er war "Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes", Preisträger beim "Instrumentalwettbewerb Markneukirchen" und Gewinner des "Tonger Wettbewerbs" der Musikhochschule Köln.
Von 1989 bis 1996 war Christian Lampert Solohornist des Frankfurter Opernhaus- und Museumsorchesters. 1996 wechselte
er an die gleiche Position zum Radiosinfonieorchester Frankfurt. Ebenfalls 1996 wurde er als Solohornist in das Orchester der Bayreuther Festspiele berufen.
Nach fünfjähriger Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Frankfurt übernahm er 2002 als Dozent die Hornklasse der Musikhochschule Basel. Seit 2004 ist Christian Lampert hauptamtlicher Professor an der Musikhochschule in Stuttgart.
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Marie-Luise Neunecker gehört zu den führenden Hornistinnen der Gegenwart. Sie studierte Musikwissenschaften und Germanistik und schloss ihre Instrumentalausbildung im Fach Horn bei Erich Penzel in Köln ab.
Als Solohornistin der Bamberger Symphoniker und des Radiosinfonieorchesters Frankfurt von 1979 bis 1989 sammelte sie Ensembleerfahrung.
Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe: 1982 gewann
sie den deutschen Musikwettbewerb in Bonn, 1983 den internationalen
ARD-Wettbewerb in München, und 1986 errang sie den ersten Preis beim "Concert Artist Guild-Wettbewerb" New York. Als Solistin ist sie in Westeuropa, in den USA und Japan sowie auf internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen zusammen mit Künstlern wie Frank Peter Zimmermann, Christian Tetzlaff oder dem Zehetmair-Quartett zu hören.
György Ligeti schrieb für Marie-Luise Neunecker sein Hornkonzert "Hamburgisches Konzert", das sie im Januar 2001 zur Urauffühung brachte.
Die Professorin an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler", Berlin, hat
darüber hinaus zahlreiche Plattenaufnahmen vorgelegt, darunter alle Hornkonzerte von Richard Strauss.
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Gabor Tarkövi wurde 1969 in Esztergom (Ungarn) geboren. Von 1983 bis 1987 besuchte er das Konservatorium der Stadt Györ. Nach dem Abitur nahm er 1987 ein Studium bei György Geiger an der Hochschule "Franz Liszt" in Budapest auf.
Seit 2004 ist Gabor Tarkövi Solotrompeter der Berliner Philharmoniker. Darüber hinaus ist er Mitglied des Blechbläserensembles "Pro Brass". Seine kammermusikalischen und solistischen Verpflichtungen führen ihn in viele europäische Länder, so unter anderem nach Italien, Dänemark, die Niederlande, Ungarn und Frankreich.
Gabor Tarkövi hat an mehreren internationalen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. 1993 errang er den zweiten Preis beim Maurice-André-Wettbewerb in Albert.
Als Dozent im Fach Trompete unterrichtet er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin (1997 bis 2000); weiterhin gibt er regelmäßig Meisterkurse weltweit.
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Studium an den Musikhochschulen in Köln und Düsseldorf: Schulmusik, Kirchenmusik und Chorleitung. Weiterführendes Studium an der Musikhochschule in Stockholm (unter anderem bei Prof. Eric Ericson); mehrjährige Tätigkeit als Kirchenmusiker; 1991 Berufung zum Domkapellmeister an der Hohen Domkirche in Essen, wo ihm die Leitung des Essener Domchores und der Aufbau des Mädchenchores am Essener Dom anvertraut wurden. Seit August 2004 ist er Rektor der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf.
Raimund Wippermann ist künsterlischer Leiter des von ihm gegründeten Kammerchores Cantemus. Von 1995 bis September 2000 war er auch Chordirektor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf. Mit dem Kammerchor Cantemus war er Preisträger beim Deutschen Chorwettbewerb 1990, mit dem Mädchenchor am Essener Dom Preisträger beim Deutschen Chorwettbewerb 2002.
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