Aufzeichnung des
Preisträgerkonzerts
des 11. Internationalen Aeoluswettbewerbs am 18.09.2016 in der Tonhalle Düsseldorf mit den Düsseldorfer Symphonikern.

Die Aufzeichnung des Preisträgerkonzert des 11. Internationalen Aeolus Bläserwettbewerbes 2016 ist am 15. Januar 2017 ab 21.05 Uhr als Konzertdokument der Woche im Deutschlandfunk zu hören.

16. September 2016

Schwedin gewinnt Aeolus-Wettbewerb

(from left to right) Constantin Hartwig, Roeland Henkens, Louise Pollock, Prof. Raimund Wippermann and Lionel Jaquerod.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Internationalen Aeolus Bläserwettbewerbs hat eine Frau den ersten Preis gewonnen. Die 28-jährige Schwedin Louise Pollock überzeugte die achtköpfige Jury beim Preisträgerkonzert am Sonntag (18.) in der Tonhalle Düsseldorf.

Die Posaunistin spielte das Concertino op. 4 von Ferdinand David und begeisterte damit auch die Zuschauer, die ihr den begehrten Publikumspreis in Höhe von 2.000 Euro zusprachen. Pollock, die ein Preisgeld von 10.000 Euro bekommt, ist seit 2015 erste Soloposaunistin an der Oper Göteborg in Schweden.

Über den mit 7.000 Euro dotierten zweiten Platz freut sich der 24-jährige Tubist Constantin Hartwig. Der gebürtige Pfälzer gewann in diesem Jahr bereits den Deutschen Musikwettbewerb in der Kategorie Tuba Solo. Der Trompeter Roeland Henkens kam auf den dritten Platz in Höhe von 6.000 Euro. Der 25-jährige Belgier spielt nicht nur in renommierten Orchestern in Belgien und Luxemburg, sondern ist seit diesem Jahr auch Solotrompeter an der Norske Opera & Ballett in Oslo, dem größten Musiktheater Norwegens.

Der Sonderpreis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik in Höhe von 5.000 Euro ging an Lionel Jaquerod. Der 25-jährige Trompeter ist seit Dezember Akademist bei den Düsseldorfer Symphonikern. 2015 bekam er den ersten Preis beim 11th Jeju International Brass & Percussion Competition in Südkorea.

Der Deutschlandfunk, Medienpartner des Aeolus Wettbewerbs, hat das Preisträgerkonzert in der Tonhalle Düsseldorf aufgezeichnet und sendet es am 15. Januar 2017 ab 21.05 Uhr als Konzertdokument der Woche.  

31. Mai 2016

Was ist aus den Preisträgern geworden?

Matthias Schorn - Finalist 2006
seit 2007 Solo Klarinette Wiener Philharmoniker

Philipp Tutzer - Preisträger 2006
Solo Fagott Mozarteum-Orchester Salzburg, Professor an der Anton Bruckner Universität Linz

Balazc Toth - Preisträger 2007
seit 2012 Solo Trompete Dortmunder Philharmoniker

Paolo Mendes - Preisträger 2007
2010/2011 Solo Horn Deutsches Sinfonieorchester Berlin

Lukas Beno - Preisträger 2007
1. Solo Trompete im Gewandhausorchester Leipzig

Angelos Kritikos - Preisträger 2008
2010 Solo Posaune Bamberger Sinfoniker

Jonatan Rautiola - Preisträger 2009
seit 2013 Dozent für klassisches Saxophon an der Sibelius Academy Helsinki, seit 2013 Dozent für klassisches Saxophon an der Tampere Music Academy Finnland

Vikentios Gionanidis - Preisträger 2010
seit 2013/14 Solo Tuba Deutsche Oper Berlin

Lars Karlin - Preisträger 2010
seit 2014 Soloposaunist beim Berliner Konzerthaus Orchester

Fabian Neuhaus - Preisträger 2010
seit 2012 Solo Trompete NDR Radiophilharmonie Hannover

Alec Frank Gemmill - Preisträger 2011
Solo Horn Scottish Chamber Ochestra

Sergey Elecky - Preisträger 2011
Solo Klarinette Russisches Nationalorchester

Bartek Dus - Preisträger 2012
seit 2013 Dozent für klassisches Saxophon an der Academy of Music in Katowice, Polen

Blas Sparovec - Preisträger 2014
seit 2015 Solo-Klarinettist beim Gürzenich-Orchester, Köln